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Therapeutische Ernährung und Fasten

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Krabiwi
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#12807

Beitragvon Krabiwi » 19.06.2019, 22:33

Hallo,

gibt es hier jemand bei dem labordiagnostisch solide, also z.B. mittels Haaranalyse eine Schwermetallbelastung zweifelsfrei diagnostiziert wurde?

MfG


Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

„Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) die Gesundheit und (b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beidem in der Schwebe.“ (Eugen Roth)

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#12811

Beitragvon Fee1970 » 19.06.2019, 23:21

Hallo Krabiwi.

Ich kann mit zwei Urintestungen NACH Provokation mit DMPS dienen. Diese sind im Abstand von etwa einem Jahr gemacht worden.
Leider wurde kein Urintest vor der Provokation gemacht.
Ich muss auch mit meinem bischen Geld wirtschaften, nachdem ich vor zwei Jahren wegen der Probleme aufhören musste zu arbeiten. Und diese Tests kosten schon was.

Soweit ich in Erfahrung gebracht habe, gibt es keine Tests auf Schwermetalle, die schulmedizinisch und von Krankenkasssen anerkannt sind. Schon gar nicht, wenn es sich nicht um berufsbedingte Schwermetallbelastung handelt.
Da steht man noch ganz schön alleine da.

Möchtest du die Ergebnisse sehen?

Gruß, Fee1970.

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#12896

Beitragvon Krabiwi » 22.06.2019, 22:43

In dieser recht jungen Studie von 2017 steht es nochmal schwarz auf weiß, Mitochondriopathien mit reduziertem ATP hemmen die Mitophagie, bei kohlenhydratreicher Ernährung (Insulinsignalweg IIS) wird die Mitophagie zusätzlich gehemmt u. der ROS verstärkt was wiederum die mitochondriale Dysfunktion verstärkt (mtDNA-Schäden). Die Wissenschaftler der Studie bezeichnen das als mitochondriale Todesspirale da diese sich selbst verstärkt. Es ist möglich, dass chronisch Gefloxte bei denen sich selbst über Jahre nichts bessert, in dieser Todesspirale feststecken weil die Mitophagie nahezu vollständig blockiert ist.


The-mitochondrial-death-spiral-Cellular-ATP-deficit-or-mitochondrial-dysfunction-causes.png

"Die mitochondriale Todesspirale. Das zelluläre ATP-Defizit oder die mitochondriale Dysfunktion verursachen eine erhöhte Produktion von ROS. Dieser erhöhte ROS aktiviert den IIS (Insulin / Insulinwachstumsfaktor Signal), der wiederum den ROS aktiviert, indem er die Mitophagie hemmt und so eine weitere mitochondriale Dysfunktion fördert und das zelluläre ATP-Defizit verschlimmert. IIS kann auch die ROS durch mitochondrienunabhängige Mechanismen erhöhen."

https://www.researchgate.net/publicatio ... pleiotropy
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#12897

Beitragvon Fee1970 » 22.06.2019, 23:08

Hallo Krabiwi,

Du möchtest die Laborergebnisse also nicht sehen. Ok gut.

Ja das mit den Kohlenhydraten habe ich verstanden. Macht Sinn.
Komm ich denn nun auch mit low carb aus dieser Todesspirale hinaus? Da kriegt man ja richtig Angst, wenn man das liest. Oder geht das nur mit no carb, 16/8 oder 2/5 Fasten? So gut ist mein Englisch jetzt nicht, dass ich das lesen kann.

Bin nur froh, dass ich bereits eine Verbesserung habe. Dabei habe ich nie auf Kohlenhydratarme Ernährung geachtet. Ich liebe Kohlenhydrate. Aber ich tu alles, damit es mir besser geht.

Danke für Deinen Einsatz hier und Recherchen nach Studien.

Grus, Fee

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#12898

Beitragvon Krabiwi » 23.06.2019, 00:09

Hallo Fee,

es kommt auf den individuellen Fall an, Alter, Gesundheitszustand, Selbstheilungskräfte, Schwere der Mitochondriopathie etc. Bei jungen Menschen kann der Körper u.U. alleine den Teufelskreis durchbrechen da er noch über viele Stammzellen u. hohen NAD-Level verfügt, bei anderen kann eine antioxidative Therapie genügen, ein anderer muss zusätzlich Keto/low carb gehen bzw. Fasten, bei anderen wiederum kann der Schaden so stark sein, dass gar nichts mehr hilft. Man weiß jedoch vorab nicht zu welcher Kategorie man gehört.

Wer auf Nummer sicher gehen und alle Joker ziehen will geht antioxidativ u. low carb inkl. Intervallfasten.

MfG
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#13062

Beitragvon EagleEyeC » 01.07.2019, 13:32

Hallo zusammen

Beim Intervallfasten hatte ich direkt eine positive Wirkung feststellen können. Jetzt habe ich Keto noch hinzugefügt in den letzten 4 Tagen und ich merke vermehrte Beinkrämpfe, Sehnenbeschwerden sowie Faszikulationen. Kennt ihr dies bei der Umstellung? Wie schnell habt ihr eine Veränderung bemerkt? Ich konnte bisher eben keine akute Verschlechterung feststellen, auch nach einer deutlich KH lastigen Mahlzeit (Zucker ess ich seit Jahren kaum, aber halt viel Reis und Gemüse).

Ebenso eine Frage zur Diät: Denkt ihr es ist insofern wichtig einfach die KH soweit runter wie möglich zu bringen oder denkt ihr die Ketose an sich hat einen positiven Effekt? Ich bin nun von vorher ca. 300g KH am Tag auf 50g KH runter, dazu 100g Protein und 230g Fett (ca. 2650kcal).

Liebe Grüsse
EEC

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#13067

Beitragvon Fee1970 » 01.07.2019, 15:40

So, da ich mir als gelernte Kinesiologin meine nächsten Schritte gut austesten kann, habe ich mal abgefragt, welche Art des Fastens mir persönlich am meisten etwas bringt.
Heraus kam für mich:
An zwei Tagen die Woche (nicht aufeinanderfolgend) 18 Stunden nichts essen, nur Nems und Entgiftungsmittel. MSM, Alpha Liponsäure, Chlorella, Glutathion, Kieselerde verzeichne ich unter Entgiftungsmittel.

Jeder Stoffwechsel kann anders sein.
Lt meinem eigenen Test fängt bei mir der spezielle Effekt auf die Mitos erst nach 15 Stunden an.

Gruß, Fee.

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#13415

Beitragvon Krabiwi » 13.07.2019, 13:50

Slomotion14 hat geschrieben:@krabiwi
Also du bleibst unter 50 g Kohlenhydrate aber welche Kohlenhydrate darf man denn zu sich nehmen was ist mit Vollkorn, Haferflocken oder auch Kartoffeln? Ich rede nicht von jedem Tag oder 3 mal am Tag aber gelegentlich? Wenn man dazu das Intervallfasten macht müsste das doch ok sein! Wenn ich gar keine KH mehr esse habe ich überhaupt keine Energie mehr, Muskelschwäche/ Zucken , und pure Erschöpfung. Deswegen frag ich mich immer wie das alle hier schaffen !
Vielleicht kannst du mir das erklären?

Lg


Bin mit fortschreitender Genesung mittlerweile bei 50-100g KH, also nicht mehr ganz so strikt.

Vollkorn kann man essen, insbesondere Roggen o. Dinkel-Vollkorn, am Besten jedoch Eiweiss-Leinsamenbrot (gibt es mittlerweile überall, ich kann das vom Aldi empfehlen). Zuckerersatz wie Isomalt ist auch ok. Hauptsache niedriger Glyx/GL. Wenn man nicht auf KH verzichten will oder kann sollte man sich wie ein Diabetiker ernähren u. auf den Glyx/GL achten um die Mt maximal zu schonen.

Hier an der Ampel orientieren:
https://bjvv.de/Files/PDF/GLYX-Liste_Sc ... _gesch.pdf
Rot = no go
Gelb = wenig
Grün = ok

Haferflocken, Reis u. Kartoffeln in der akuten Flox-Phase definitiv nein, da zu hoher Glyx/GL, was bedeutet dass die Glucose aus diesen Lebensmitteln zu schnell in die Zellen/Mitochondrien schießt u. ROS-Schübe verursacht. Das Ziel muss es sein, dass kaum Glucose da ist (low carb) oder dass die Glucose möglichst langsam in die Mt gelangt (low Glyx).

Der Energieeinbruch liegt hieran:
viewtopic.php?f=36&t=939&p=10278

Sobald der Körper ausreichend Ketonkörper produziert sind Müdigkeit, Heißhunger u. Unterzuckerung Geschichte, der Weg dorthin kann jedoch anstrengend sein.

Es gibt im Grunde zwei therapeutisch sinnvolle Ernährungsoptionen um den oxidativen Stress zu verringern:
1. Low carb/Keto (zu bevorzugen, da auch positiv für die Mitophagie u. Mt-Biogenese)
2. Kohlenhydratreich aber mit niedrigem Glyx/GL (wer Probleme mit 1. hat)

Mit fortschreitender Genesung kann man dann auch wieder vermehrt sündigen u. Ausnahmen machen, je schlechter es einem geht desto strikter muss man jedoch auf die Ernährung achten.

MfG
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#13416

Beitragvon Krabiwi » 13.07.2019, 14:08

EagleEyeC hat geschrieben:Hallo zusammen

Beim Intervallfasten hatte ich direkt eine positive Wirkung feststellen können. Jetzt habe ich Keto noch hinzugefügt in den letzten 4 Tagen und ich merke vermehrte Beinkrämpfe, Sehnenbeschwerden sowie Faszikulationen. Kennt ihr dies bei der Umstellung? Wie schnell habt ihr eine Veränderung bemerkt? Ich konnte bisher eben keine akute Verschlechterung feststellen, auch nach einer deutlich KH lastigen Mahlzeit (Zucker ess ich seit Jahren kaum, aber halt viel Reis und Gemüse).

Ebenso eine Frage zur Diät: Denkt ihr es ist insofern wichtig einfach die KH soweit runter wie möglich zu bringen oder denkt ihr die Ketose an sich hat einen positiven Effekt? Ich bin nun von vorher ca. 300g KH am Tag auf 50g KH runter, dazu 100g Protein und 230g Fett (ca. 2650kcal).

Liebe Grüsse
EEC


Das liegt am ketogenen Fieber, die Leber produziert noch nicht genug Ketonkörper u. somit kommt es zu Energieeinbrüchen, auch werden die schwächsten Mt deren Membranpotenzial im Fettsäuren-Metabolismus massiv abfällt direkt mitophagiert was den Energieeinbruch weiter verstärkt.

2650 kcal sind zu viel, würde 2000 anpeilen.

Bei KH lastigen Mahlzeiten mit hohem Glyx mit Reis u. Nudeln merkt man auch oft akut nichts, ist wie mit dem Zucker bei gesunden Menschen, er gibt schnell Energie man fühlt sich kurzfristig besser, aber langfristig zerlegt man sich die mtDNA. Man sollte sich daher nicht auf sein Gefühl verlassen, Gefühle täuschen gerade bei Zucker u. schneller Energie, sondern man sollte sich strikt an der Studienlage bzgl. ROS orientieren.

Ketose hat nachweislich einen äußerst positiven Effekt auf ROS u. Mt:
2211fig4.jpg


Man kann sagen, mit leeren KH u. hohem Glyx wird es erst besser bevor es immer schlechter wird.
Bei Keto/low carb wird es erst schlechter bevor es immer besser wird.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#13445

Beitragvon EagleEyeC » 14.07.2019, 09:43

Krabiwi hat geschrieben:
Das liegt am ketogenen Fieber, die Leber produziert noch nicht genug Ketonkörper u. somit kommt es zu Energieeinbrüchen, auch werden die schwächsten Mt deren Membranpotenzial im Fettsäuren-Metabolismus massiv abfällt direkt mitophagiert was den Energieeinbruch weiter verstärkt.


Unterdessen zum Glück überwunden.

Krabiwi hat geschrieben:2650 kcal sind zu viel, würde 2000 anpeilen.


Hast du dafür eine biochemische Erklärung? Durch nun 18/6 sowie die ketogene/low Carb Ernährung hab ich bereits 3 kg abgenommen, bei einem BMI um die 20. Daher war mein Versuch bei den Kalorien eher hoch zu bleiben.




Krabiwi hat geschrieben:Ketose hat nachweislich einen äußerst positiven Effekt auf ROS u. Mt:
2211fig4.jpg



Hast du zu Beginn deine Ketone gemessen? Ich bin gemäss Urin-Ketonstix +/- bei 0,5mmol. Das ist noch nicht wirklich eine gute Grösse, wäre gerne einmal auf 1,5-3 gekommen. Hatte zwischenzeitlich die KH auf netto 30g reduziert, jedoch immernoch ohne Erfolg.
Unter netto 20 zu kommen ist schon sehr einschränkend. Für mich war es keine grosse Sache auf Reis, Nudeln, Kartoffeln, Karrotten, Pepperoni zu verzichten. Doch um unter 20 zu kommen heisst es dann auch beim grünen Gemüse zu sparen.
Mein Bauchgefühl sagt da, dass dies nicht mehr mit gesunder Ernährung einhergeht, vielleicht sollte ich es aber mal eine Woche testen (und mir zusätzlich ein Blut-Keton-Messgerät zulegen).

Lg. EEC

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#13447

Beitragvon Krabiwi » 14.07.2019, 11:04

Hatte hier was zu Gewichtsverlust geschrieben:
viewtopic.php?f=35&t=931&p=9976&hilit=gewicht#p9976
viewtopic.php?f=36&t=1015&p=11524&hilit=gewicht#p11524
Biochemisch gesehen kann man sich Muskel-, Organ- u. Knochemasse nicht einfach über Kalorien anfuttern. Du erhöhst mit Völlerei maximal die Fettpolster, den ROS u. belastest deinen Verdauungstrakt. Ich würde strikt auf das Hungergefühl hören u. nicht zwanghaft essen wegen einem Gewichtsverlust der auf Zellsterben beruht u. sich nicht wirklich aufhalten lässt. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, das pendelt sich ein, man muss den Körper sich gesund schrumpfen lassen ohne dagegen anzukämpfen.

Bin heute stabil bei 66 kg (Tief war 62kg) trotz Fasten u. Keto hab ich 4 kg zugelegt, kein Fett sondern Muskulatur.

Ketonsticks eignen sich nur um festzustellen Ketose ja/nein, da der Wert abhängig davon ist wie viel man getrunken hat. Ich benutze daher ein einfaches Aceton-Atemgerät.

Bin mit fortschreitender Genesung mittlerweile dazu übergegangen die KH zu erhöhen auf 60-100g täglich, esse wieder ab u. zu Eiscreme, Vollkorn-Croissants, Isomalt Bonbons, Kuchen u. Corny Riegel. Aber immer nur in der Menge, dass ich über Nacht wieder in die Ketose rutsche u. ketoadaptiert bleibe. An den Fastentagen geht es dann tief in die Ketose.

Grünes Gemüse ist perfekt für Keto. Z.B. 500g Brokkoli, Gurke, Zucchini, grüne Paprika u. Blumenkohl haben gerademal 10g KH.
https://www.naehrwertrechner.de/

MfG
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#13448

Beitragvon Fee1970 » 14.07.2019, 11:27

Hallo Krabiwi,

du hast sicher Recht. Und doch ist das Abnehmen bei der Ernährung dann noch ein Aspekt, mit dem man auf einmal konfrontiert ist zu all dem anderen. Habe nur vier Tage 18/6 Fasten gemacht und das noch nicht mal low carb und habe 2 Kg abgenommen. Und seit letzter Nacht muckt mein Herz wieder. Blutdruck 68/52 Puls 72. Konnte überhaupt nicht schlafen. Ich spüre zwar, das mir das Fasten gut tut doch kann man da echt Angst bekommen. Die Muskeln, die ich aufgebaut habe sind weg. Aber ich habe mehr Energie.
Vielleicht bilde ich mir auch einiges ein, nach so kurzer Fastenzeit. Früher hatte ich immer Untergewicht. Konnte futtern wie, was und wieviel ich wollte. Da passierte nichts! Etwas körperliche Arbeit uns wumms, Muskeln aufgebaut. Der Traum jedes Bodybilders. Mir als Frau zu heftig. Mein Sohn sagte mal, "Mama, du hast mehr Bizeps als mancher Kerl".
Dann SD Entzündung und viiiel Cortison. Hab viiiel zugenommen.
Dann ging es wieder runzer und blieb.
Bis jetzt. Geht weizer runter.

Muskeln sind alle weg. Alles wabbelt hat Dellen. Sieht knotig aus. Bin ich gar nicht gewöhnt.

Wie ist das mit dem Whey? Nehmt ihr das als Nahrungsersatz oder zusätzlich???

Gruß, Fee.

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#13449

Beitragvon EagleEyeC » 14.07.2019, 11:54

Krabiwi hat geschrieben:Biochemisch gesehen kann man sich Muskel-, Organ- u. Knochemasse nicht einfach über Kalorien anfuttern. Du erhöhst mit Völlerei maximal die Fettpolster, den ROS u. belastest deinen Verdauungstrakt. Ich würde strikt auf das Hungergefühl hören u. nicht zwanghaft essen wegen einem Gewichtsverlust der auf Zellsterben beruht u. sich nicht wirklich aufhalten lässt. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, das pendelt sich ein, man muss den Körper sich gesund schrumpfen lassen ohne dagegen anzukämpfen.


Gut, danke für den Tipp. Das verändert meine Ernährung wohl nochmals. Vielleicht fange ich an nur noch die KH zu zählen und verlasse mich dazu auf mein Hungergefühl (sowie gesunden Menschenverstand was die Proteine angeht).

Krabiwi hat geschrieben:Ketonsticks eignen sich nur um festzustellen Ketose ja/nein, da der Wert abhängig davon ist wie viel man getrunken hat. Ich benutze daher ein einfaches Aceton-Atemgerät.


Welches benutzt du da? Ich würde am liebsten im Blut messen, nur die erhältlichen Stix kosten um die 2-3 Euro pro Stix!
Atemgerät ist natürlich fast noch praktischer

Krabiwi hat geschrieben:Grünes Gemüse ist perfekt für Keto. Z.B. 500g Brokkoli, Gurke, Zucchini, grüne Paprika u. Blumenkohl haben gerademal 10g KH.
https://www.naehrwertrechner.de/

Das ist jetzt interessant. Sonst finde ich überall höhere Angaben: Broccoli mit 5g KH / 100g (Mittelgrosser Broccoli mit 300g und schwupps sind die 20g fast voll). Zucchini mit 4g statt 2g bei deiner Quelle.

Ebenfalls im App Keto.Diet sind die Werte höher: Broccoli 6.4g KH / 100g resp. Netto 4g/100g
Lg. EEC

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#13451

Beitragvon Krabiwi » 14.07.2019, 12:14

Einige Quellen führen die Ballaststoffe nicht extra auf, diese werden dann unsinnigerweise unter KH geführt obwohl sie keine Glucose liefern.

Brokkoli hat 2g KH u. 3g Ballaststoffe:
https://fddb.info/db/de/lebensmittel/na ... index.html

Zucchini 2g KH u. 1g BS.

Der Teufel liegt wie immer im Detail. BS sind im Sinne von Keto keine KH da sie keine Glucose liefern, im Gegenteil, BS werden im Darm zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut.

Teste bequem mit dem billigen Teil, funktioniert soweit einwandfrei:
https://www.aliexpress.com/item/3296042 ... 2b4aCOyEZH
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#13453

Beitragvon Slomotion14 » 14.07.2019, 13:14

@krabiwi Danke für die Information damit kann ich was anfangen !!
LG

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#13457

Beitragvon EagleEyeC » 14.07.2019, 15:57

Krabiwi hat geschrieben:Einige Quellen führen die Ballaststoffe nicht extra auf, diese werden dann unsinnigerweise unter KH geführt obwohl sie keine Glucose liefern.

Brokkoli hat 2g KH u. 3g Ballaststoffe:
https://fddb.info/db/de/lebensmittel/na ... index.html

Zucchini 2g KH u. 1g BS.


Gut, dann sehe ich nun eher wie man es mit Netto 20g schaffen kann!

Krabiwi hat geschrieben:Teste bequem mit dem billigen Teil, funktioniert soweit einwandfrei:
https://www.aliexpress.com/item/3296042 ... 2b4aCOyEZH


Super Danke!! Damit hast du mir gerade sehr viel Geld gespart, ich war kurz davor ein Ketonix zu bestellen (ca. 150 Euro)!!

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14094

Beitragvon EagleEyeC » 30.07.2019, 14:33

Ich konnte es doch nicht lassen und habe mir ein Gerät zur Messung des BHB Spiegels angeschafft.
Auch aktuell mässig jeden Tag um 9:00 Uhr und um ca. 19:00 Uhr die Blutwerte (ebenfalls Glukose werden).
Hier einmal ein paar Beispiele:
9:00 Uhr BHB zwischen 0.9 und 1.3, Glukose zwischen 5.1 und 5.3 (interessanterweise immer noch recht hoch), GKI zwischen 4.0 und 5.7.
18:00 Uhr oder 19:00 Uhr BHB zwischen 0.8 und 2.0, Glukose zwischen 4.8 und 5.2, GKI zwischen 2.4 und 6.0.

Mein GKI also meistens zwischen drei und sechs was für einen moderaten Bereich Ketose liegt.

Denkt ihr, es wäre gewinnbringend meine Ernährung so umzustellen dass sich noch tiefer in der Ketose bin?

Hier einmal ein paar Beispiele was ich esse:

Mittagessen:
kleine Portion grüner Salat
10-20 Blaubeeren
eine Hand voll Macadamia Nüsse
eine Portion grünes Gemüse
ein Glas voll Knochenbrüche für das Kollagen (ein Glas enthält ca. 5.5 g Kollagen)
eine Portion Bio Fleisch mit Pilzen oder Oliven.
Eine ordentliche Portion Butter, Olivenöl und Kokosöl.

Ich kaufe nur noch Bio der Demeter Qualität ein.

Abendessen etwa das gleiche, einfach wechselndes Gemüse (Brokkoli, Zucchini, Fenchel, selten Peperoni), Fleisch/Fisch (meistens Rind oder Huhn, Wildlachs oder selten Thunfisch) sowie wechselnde Nüsse.

Meinungen?

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14095

Beitragvon Krabiwi » 30.07.2019, 15:11

Finde das gut u. sehe da kein großes KH-Einsparpotenzial, ein Teil der Glucose wird über die Gluconeogenese ohnehin aus den Proteinen gewonnen.

Machst du 40h Intervallfasten? Hier würde mich der Wert mal interessieren. Mein schlichtes Atemmessgerät fängt hier an verrückt zu spielen da der Acetonwert im Atem zu hoch wird u. es fängt an zu piepen.

Die Skalierung des Gerätes geht offiziell bis 0,04, 0,02-0,03 sind laut Anleitung moderate Ketose, 0,04 starke Ketose. Am Fastentag habe ich jedoch 0,06.
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14097

Beitragvon EagleEyeC » 30.07.2019, 17:10

Krabiwi hat geschrieben:
Machst du 40h Intervallfasten? Hier würde mich der Wert mal interessieren. Mein schlichtes Atemmessgerät fängt hier an verrückt zu spielen da der Acetonwert im Atem zu hoch wird u. es fängt an zu piepen.


Hallo, Krabiwi
danke für dein Feedback.
Nein bisher hatte ich nur bis 24 Stunden gefastet. Ich bin aber durchaus offen diese 24 Stunden noch gegen oben zu erweitern.
Sobald ich dies einmal gemacht habe gebe ich dir Bescheid wie die Werte aussahen.

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14172

Beitragvon EagleEyeC » 03.08.2019, 16:47

Krabiwi hat geschrieben:
Machst du 40h Intervallfasten? Hier würde mich der Wert mal interessieren. Mein schlichtes Atemmessgerät fängt hier an verrückt zu spielen da der Acetonwert im Atem zu hoch wird u. es fängt an zu piepen.

Die Skalierung des Gerätes geht offiziell bis 0,04, 0,02-0,03 sind laut Anleitung moderate Ketose, 0,04 starke Ketose. Am Fastentag habe ich jedoch 0,06.


nach 24 Stunden Fasten: Glukose 4.8, BHB 1.7, GKI 2.82
nach 38 Stunden Fasten: Glukose 4.2, BHB 3.5, GKI 1.2

Das war ein recht interessantes Experiment.
Nach 24 Stunden hatte ich wieder deutlich weniger Schmerzen und auch deutlich mehr Energie.
Ab ca. 28 Stunden hatte ich einen starken Leistungsknick.
Kurz darauf ebenfalls deutlich mehr Schmerzen, Kribbeln wie am Anfang (was ich nicht mehr hatte unterdessen).
Ich gehe davon aus, dass die Mitophagie erst dann auf Hochtouren lief. Ich denke ich werde das bald wiederholen, eventuell im Wechsel mit dem N+R Protokoll alle zwei Wochen.

Lg. EEC

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14174

Beitragvon Krabiwi » 03.08.2019, 17:26

Ja es ist interessant da man exakte Werte hat.

Was mich wundert ist dass man selbst nach 40 Stunden fasten noch Glucose im Blut hat. Womöglich wegen der Proteinumwandlung der Gluconeogenese?

Fasten ist generell sinnvoll wegen der Autophagie, hier werden nicht nur deletierte mtDNA-Kopien mitophagiert sondern auch andere dysfunktionale Aminosäurenkomplexe u. Enzyme recycelt u. die Zellen optimiert.

Bei dem NAD+ Protokoll aktiviert man keine Autophagie sondern ausschließlich die Mitophagie, jedoch dosisabhängig stärker als beim Fasten.

Es macht daher Sinn beide Methoden im Wechsel zu praktizieren.

Ein GKI von unter 3 wäre somit die therapeutische Ketose, 3-6 eine moderate u. 6-9 ein ketoadaptierter Zustand:

GKI-Levels-Infographic-page.jpg




Der Körper reagiert meiner Erfahrung nach innerhalb von Minuten auf Änderungen bzgl. Glucose-Aufnahme. Man kann durchaus beim 18/6 nach der Mahlzeit für ein paar Stunden aus der Ketose fliegen u. dann im Tagesverlauf wieder in die Ketose kommen.

Welches Blut-Messgerät verwendest du?

MfG
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14208

Beitragvon EagleEyeC » 04.08.2019, 12:37

Krabiwi hat geschrieben:
Was mich wundert ist dass man selbst nach 40 Stunden fasten noch Glucose im Blut hat. Womöglich wegen der Proteinumwandlung der Gluconeogenese?


Ich gehe auch davon aus dass es die Proteinumwandlung ist, welche zum erhaltenen Glukosespiegel beiträgt.

Krabiwi hat geschrieben:Fasten ist generell sinnvoll wegen der Autophagie, hier werden nicht nur deletierte mtDNA-Kopien mitophagiert sondern auch andere dysfunktionale Aminosäurenkomplexe u. Enzyme recycelt u. die Zellen optimiert.

Bei dem NAD+ Protokoll aktiviert man keine Autophagie sondern ausschließlich die Mitophagie, jedoch dosisabhängig stärker als beim Fasten.

Es macht daher Sinn beide Methoden im Wechsel zu praktizieren.


Ich sehe das auch so. Und ich denke für den Körper ist es auch gut dies im Wechsel zu haben um immer mal wieder ein paar Tage Pause dazwischen einlegen zu können. Bin gespannt wie auf das NAD+ Protokoll am nächsten Wochenende reagieren werde.


Krabiwi hat geschrieben:
Der Körper reagiert meiner Erfahrung nach innerhalb von Minuten auf Änderungen bzgl. Glucose-Aufnahme. Man kann durchaus beim 18/6 nach der Mahlzeit für ein paar Stunden aus der Ketose fliegen u. dann im Tagesverlauf wieder in die Ketose kommen.

Welches Blut-Messgerät verwendest du?

MfG

das kann ich genau so bestätigen. Ich messe daher meistens um 9:00 Uhr (also noch während dem intermittierenden Fasten) und kurz vor dem Abendessen (also mit mindestens 4-6 Stunden Abstand zu vorherigen Mahlzeit). Da bin ich dann meistens noch in der leichten Ketose.

Das Problem bei den Blutmessgeräten ist, die Sticks sind sehr teuer. Daher kam eigentlich nur ein Anbieter aus der USA infrage (Keto-Mojo), da bekommt man ein Stick für ca. ein Dollar. Wenn du jeden Tag oder sogar mehrmals am Tag messen willst ist dies massiv günstiger als die anderen Produkte.

Übrigens denke ich, ich werde das 18 zu 6 Fasten wieder auf 16 zu 8 umwandeln. Vom Gefühl her bin ich weder bei den 16 noch bei den 18 Stunden wirklich in der Mitophagie (da kein Leistungsknick). Ich benutze das intermittierenden Fasten also eher dafür, dass der Körper eine Pause bekommt, sich selber entgiften kann und der Darm sich erholen kann. Dann im Wechsel jede Woche entweder längeres Fasten (mindestens 24 Stunden) oder das NAD Protokoll.

LG
EEC

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14222

Beitragvon Krabiwi » 04.08.2019, 18:09

Würde ich so unterschreiben. Das Problem beim 16/8 ist, dass nach der letzten Mahlzeit der Verdauungsprozess berücksichtigt werden muss. Sprich wenn man 18 Uhr isst beginnt das eigentliche Fasten u.U. erst gegen 22 Uhr da ab hier der Verdauungsvorgang größtenteils abgeschlossen ist.

Stand heute würde ich daher 6/1 mit 40h Fasten vorziehen, auch wegen der Stammzellengeschichte.

16/8 ist nach wie vor sinnvoll um den Verdauungstrakt zu schonen. Ansonsten ist eher 20/4 oder OMAD die bessere Methode um sicher in die Mitophagie zu kommen.

Eine Schwäche muss bei stärkerer Mitophagie spürbar sein.

MfG
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14226

Beitragvon Cypho » 04.08.2019, 18:54

Hallo Krabiwi,

ich glaube wie du das Schäden in der mtDNA für die meisten unserer körperlichen Schäden verantwortlich sind.
Was ich bei mir beobachtet habe, war jedoch ein unmittelbarer starker Entzündungsschmerz an meiner rechten AS 2 Stunden nach der Einnahme von Levo. Einen Tag später begann dieser brennende Schmerz auch in der linken AS.
Für mich hat sich das angefühlt, wie eine direkte Reaktion der AS auf den Erstkontakt mit dem Levo.
Ist es denkbar das bereits 2 Stunden nach der Levo-Einnahme mtDNA-Schäden eine solche Entzündungsreaktion hervorrufen?

Beste Grüße Cypho

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14230

Beitragvon Krabiwi » 04.08.2019, 20:37

Hallo Cypho,

solange das chemische Kampfmittel in therapeutisch hohen Dosen im System befindet, beeinflusst dies alle biochemischen Prozesse an denen Kationen u. Anionen beteiligt sind, also ALLES. Das Zeug zieht marodierend durch alle 10 Billionen Körperzellen u. deren Mt u. kann theoretisch jede einzelne mehr order weniger schwer schädigen. 1-2 Stunden nach Einnahme sollte die FC-Konzentration im Körper am höchsten sein u. die meisten Schäden anrichten u. U. auch über den ROS Entzündungskaskaden aktivieren.

Am Ende wird es hauptsächlich von FC-Konzentration, Nährstoffmängeln, Genetik u. antioxidativer Kapazität der Zelle u. der Belastung des Organs abhängen wie stark der Schaden wird. AS müssen das gesamte Körpergewicht tragen u. stehen daher stets unter Spannung wenn man steht u. läuft, in Verbindung mit von der Matrix entkoppelten Sehnenzellen ist das sicher schädlich.

Die initialen Symptome müssen da nicht unbedingt bereits die mtDNA-Schäden sein, sondern auch einfach Hemmung wichtiger Enzyme oder beides zusammen. Im Bereich des Kollagen weist Dr. Stahlmann bspw. daraufhin, dass die Sehnenzellen via Mg2+ der Integrine mit der Matrix kommunizieren.

Wenn ich die Uhr nochmal zurück drehen könnte würde ich mir die wichtigsten Nährstoffe holen u. mich die ersten 2 Wochen nach der letzten Tablette ins Bett legen um maximal zu schonen statt zu den Ärzten zu laufen. Aber das weiß man halt nicht u. man kann nicht ahnen was auf einem zukommt. FC-Toxizität ist so pervers das kann sich keiner der es nicht erlebt hat vorstellen, ich hoffe daher dass noch viele ignorante Ärzte diese Erfahrung machen um hoffentlich zu Erkenntnis zu gelangen.

MfG
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14232

Beitragvon Line1986 » 04.08.2019, 21:23

Hallo zusammen,

wie sieht’s denn eigentlich mit Kokosblütenzucker aus? Kann ich den statt Erythrit nehmen?

Wie handhabt ihr das mit Eiern? Die sind doch unter Umständen auch mit AB belastet? Gibt es eine sichere Quelle/Marke?

Wo gibt es Gemüse in Demeter Qualität?

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Krabiwi
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14234

Beitragvon Krabiwi » 04.08.2019, 21:54

Kokosblütenzucker wird zu 100% verwertet u. hat die selbe Insulin Reaktion wie Haushaltszucker, ist daher kein Erythritersatz.

Fleisch u. Eier aus EU-Haltung sind eher unproblematisch, im Zweifel Bio verwenden:

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14388

Beitragvon oktave » 09.08.2019, 16:33

Ola Alle

Bei der Suche nach einem "guten" ErythritProdukt konnte mir ausser einem Anbieter niemand sagen, wo die Rohstoffe
angebaut und zu Erythrit verarbeitet werden. Einer der Anbieter (für Bio-Erythrit) anwortete, dass der Bio-Mais in China angepflanzt und verarbeitet werde und dass es bis jetzt keine europäischen Hersteller gebe.
Weiss da jemand mehr? Habe gar kein Interesse an Erythrit aus China...

Liebe Grüsse
petra

Otti

Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14471

Beitragvon Otti » 11.08.2019, 19:09

Ich hab mal eine Frage an euch zum Thema Fasten: Hat jemand von euch sehr niedrigen Blutdruck, der sich beim Fasten verstärkt? Wenn ja, was macht ihr dann?

EagleEyeC
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14472

Beitragvon EagleEyeC » 11.08.2019, 19:20

Otti hat geschrieben:Ich hab mal eine Frage an euch zum Thema Fasten: Hat jemand von euch sehr niedrigen Blutdruck, der sich beim Fasten verstärkt? Wenn ja, was macht ihr dann?


Salz wäre einen Versuch Wert. Oder allenfalls einen schwarzen Kaffee, falls dir Kaffee noch gut tut. Trotzdem vielleicht eher kurz fasten (24-48h) anstatt eine Woche durch.

Jedenfalls für mich ist's das Salz. Ich nimm dann jeweils Himalaya Salz Krümel und leg mir bei Schwindel o.ä. jeweils 1-2 auf die Zunge.
Lg.
EEC


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